Kurzstand
Im Moment befinde ich mich in der Phase, die sich weniger nach „Schreiben“ anfühlt und mehr nach Schreinerwerkstatt: Schleifen, Polieren, ausbessern: Ich überarbeite „Go Your Own Way“, um eine Version zu haben, die ich auf Anfrage an Verlage schicken kann, ohne noch hektisch an tausend Stellen drehen zu müssen.
Woran ich gerade arbeite
- Spannungsfluss & Tempo: Szenen so anordnen und zuschneiden, dass sie sich „wie aus einem Guss“ lesen.
- Ton & Rhythmus: Sätze straffen, Wiederholungen raus, Gefühle nicht erklären, sondern zeigen.
- Übergänge: Besonders zwischen Kapiteln, Dialogen und Ortswechseln soll das Ganze sauber „klicken“.
Change-Log (seit dem letzten Update)
- ✅ Die ersten 4 Kapitel (Leseprobe) sind diamantenklar geschliffen, wie ich sie haben will
- ✅ Einige Nebenstränge der Handlung wurden gekürzt, um den Hauptplot zu stärken
- 🔁 Ein weiteres Kapitel ist in Arbeit, um später auftauchende Figuren besser zu integrieren.
Stand heute
Das erste Drittel nähert sich der Endfassung, und das fühlt sich gut an, aber auch anspruchsvoll: In dieser Phase ist jede Änderung klein, aber entscheidend. Die Herausforderung ist gerade, nicht aus Perfektionismus wieder alles „aufzumachen“, was eigentlich schon trägt.
Werkstatt-Notiz
Am Mittwoch bekam ich ein Feedback von meiner 17-jährigen Testleserin, (ich habe 3 Testleserinnen, mehr darüber bald in einem sepaten Beitrag), das mir half aber auch etwas weh tat. Sie meinte: „Ich hab verstanden, dass Nick Musik mag, das muss nicht in jede Metapher und jeden Vergleich.“ Touché! Ich war wohl zu fleißig ;). Also nochmal alles durchsehen und die „Akkordsymbolik“ mit 240er Sandpapier bearbeiten.
Satz der Woche: „Dranbleiben, auch wenn ich lieber kreativ arbeiten möchte!“
Nächste Etappe
- 2/3 polieren.
- Auf Verlagssuche gehen
Wenn du solche Einblicke magst: Ich poste in unregelmäßigen Abständen weitere Werkstattberichte.
