Kategorie: Schreibhandwerk

(Stil, Rhythmus, Perspektive, Dialog, „Lektorats-Learnings“)

  • In der Chefredaktion gehts um Musik, Leute und Geschichten

    In der Chefredaktion gehts um Musik, Leute und Geschichten

    Gestern wurde ich in die Chefredaktion von Radio Sthörfunk gewählt. Das klingt nach „Amt“. Für mich fühlt es sich eher an wie: eine neue Tür geht auf.

    Das habe ich nicht gemacht, weil ich irgendeinen Titel brauche, sondern weil ich dadurch den Sendeplan mitgestalten kann und näher an das komme, was mich wirklich interessiert: die Menschen hinter der Musik.

    Mich beschäftigt schon lange weniger die Frage, was jemand hört, sondern warum.

    Warum machen Menschen Radio? Warum investieren sie Zeit, Herz und Nerven in eine Sendung? Warum genau diese Musik, dieses Genre, dieser Sound? Und warum ist ihnen so wichtig, das zu teilen, anderen näherzubringen, dafür zu brennen?

    Ein „Hör dir das mal an“ ist ja oft mehr als ein Tipp. Manchmal heißt es auch: „So fühle ich.“ Oder: „Das war wichtig für mich.“ Oder einfach: „Versteh mich kurz.“

    Genau das will ich kennenlernen: die Beweggründe, die Geschichten, die Eigenheiten. Und ja, das nimmt Einfluss auf mein Schreiben. Figuren werden glaubwürdiger, wenn ihre Musik nicht nur Deko ist, sondern ein Motiv hat. Szenen bekommen einen besseren Rhythmus, wenn ich verstehe, wann Musik trägt und wann Stille mehr sagt.

    Ich werde hier im Blog ab und zu festhalten, was ich dabei lerne, ohne Interna, ohne Namen, aber mit der Neugier, die mich da überhaupt reingezogen hat.

  • Wenn Figuren mitsingen: Liedtexte, Zitatrecht und Urheberrecht

    Wenn Figuren mitsingen: Liedtexte, Zitatrecht und Urheberrecht

    Romane lieben Musik. Figuren hören Songs, sie verheddern sich in Refrains, sie hängen an einer Zeile, als wäre sie ein kleiner Schlüssel zum eigenen Innenleben. Verständlich, dass man als Autor am liebsten genau diese Worte ins Buch holen würde.

    Nur: Liedtexte sind in der Regel urheberrechtlich geschützt. Und ein Roman (Print, E-Book, Hörbuch, Website-Leseprobe) ist rechtlich gesehen keine Privat-Playlist, sondern eine Veröffentlichung.

    Hinweis: Das ist keine Rechtsberatung, sondern eine Orientierung mit Gesetzesstellen zum Nachlesen.

    Warum Songtexte juristisch „heikel“ sind

    Wenn ich Songzeilen abdrucke, berühre ich regelmäßig Verwertungsrechte wie:

    • Vervielfältigung (du druckst/kopierst Text ins Buch) nach § 16 UrhG.
    • bei Online-Veröffentlichung zusätzlich oft öffentliche Zugänglichmachung nach § 19a UrhG.

    Und wenn das ohne Erlaubnis passiert, können Ansprüche auf Unterlassung und Schadensersatz im Raum stehen (klassisch: § 97 UrhG).

    Zitatrecht ist kein Deko-Schlüssel

    Der bekannteste Rettungsring ist das Zitatrecht. Das steht in § 51 UrhG und erlaubt Zitate nur, wenn ein Zitatzweck vorliegt und der Umfang dadurch gerechtfertigt ist.

    Praktisch heißt das: Eine Songzeile „nur für Stimmung“ ist oft schwer als Zitat zu begründen. Wenn ich aber z.B. die Zeile analysiere, interpretiere, als Beleg diskutiere (innere Verbindung zu meiner eigenen Aussagen), wird es plausibler.

    Der entspannte Sonderfall: Gemeinfreiheit (70 Jahre p.m.a.)

    Manchmal gibt es einen Weg ohne Lizenzstress: gemeinfreie Texte.

    Die Faustregel im deutschen Urheberrecht: Das Urheberrecht erlischt 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers (§ 64 UrhG).
    Dann darf das Werk grundsätzlich frei genutzt werden.

    Und genau hier kommt unser Beispiel ins Spiel.

    Beispiel: „Der Mond ist aufgegangen“ im Romantext (gemeinfreies Liedzitat)

    Szene (die nicht im Roman auftaucht) als Beispiel:

    Die Ente stand da, als hätte sie selbst Feierabend. Der Motor tickte leise nach, irgendwo klapperte etwas Metallisches im Wind, und in der Scheibe spiegelte sich mein Gesicht wie ein schlecht gelauntes Aquariumfoto.

    Miriam lehnte am Fenster, zog die Kapuze tiefer und summte erst, dann sang sie, ganz ruhig, als wäre das Lied schon immer hier gewesen:

    „Der Mond ist aufgegangen,
    die goldnen Sternlein prangen“

    Ich nickte, als würde ich mich auskennen. Tat ich aber nur so. In meinem Kopf war das Lied eine dieser Schubladen, die man seit Jahren nicht aufgemacht hat, und jetzt klemmt sie.

    „Kenn ich“, sagte ich.

    „Dann sing doch mit“, meinte Miriam und grinste, ohne mich anzusehen.

    Ich räusperte mich, nahm einen Anlauf wie vor einem Bass-Solo und setzte ein: „Der Mond ist… auf… gegangen…“ Ich traf die Melodie ungefähr so präzise wie ein Einkaufswagen ein Parkticket.

    Miriam hielt tapfer durch. Wirklich tapfer. Dann kam mein Einsatz, den ich unbedingt retten wollte, und ich warf alles rein, was ich hatte:

    „…die goldnen Sternlein… pranken?“

    Stille.

    Miriam drehte langsam den Kopf zu mir. „Pranken“, wiederholte sie.

    „Ich weiß nicht“, verteidigte ich mich. „Vielleicht sind das so… sehr muskulöse Sterne.“

    Sie prustete los, richtig, mit Schultern wackeln und einem Lachen, das die Scheibe kurz wieder frei atmen ließ. Und ich merkte, wie das, was eben noch schwer war, plötzlich ein bisschen leichter wurde. Nicht weg. Aber tragbar.

    „Sternlein prangen“, sagte sie schließlich.

    „Okay“, murmelte ich. „Dann prangen sie halt. Aber wenn mal einer prankt, sag ich’s dir.“

    „Deal“, sagte Miriam, und der Mond draußen tat so, als hätte er uns gehört.

    Warum dieses Beispiel rechtlich deutlich entspannter ist

    Der Text „Der Mond ist aufgegangen“ geht auf Matthias Claudius (1740–1815) zurück.
    Da Claudius seit weit mehr als 70 Jahren verstorben ist, ist der Originaltext nach der Grundregel der Schutzdauer (§ 64 UrhG) gemeinfrei.

    Der typische Stolperdraht (bitte nicht übersehen)

    Auch wenn das Original gemeinfrei ist: Moderne Bearbeitungen (modernisierte Rechtschreibung, gekürzte/umformulierte Strophen, redaktionell „glattgezogene“ Fassungen) können wieder eigene Schutzrechte auslösen. Deshalb:

    • Verwende nach Möglichkeit eine verlässliche Vorlage des Originaltexts (oder eine seriöse Edition).
    • Wenn du eine veröffentlichte Liedfassung zitierst: prüfe, ob sie Bearbeitungen enthält.

    Als gut nachprüfbarer Abdruck findest du den Text z.B. auch in kirchlichen Liedsammlungs-Kontexten.

    Beispiel für eine saubere Kennzeichnung im Buch oder Blog:
    „Der Mond ist aufgegangen“ (Abendlied), Text: Matthias Claudius (1740–1815), gemeinfrei.

    Wenn du doch moderne Songzeilen brauchst: Lizenz statt Hoffen

    Wenn du bei zeitgenössischen Songs Originalzeilen willst, ist der rechtlich sauberste Weg meist Rechte einholen (Lizenz). Gesetzlich ist die Grundlage, dass Nutzungsrechte eingeräumt werden können (siehe § 31 UrhG).
    In der Praxis läuft das oft über Musikverlage/Publisher.

    Praxis-Tipps: Musikgefühl ohne Lyrics

    Wenn du „Soundtrack-Feeling“ willst, ohne Songtext zu drucken:

    • Songtitel + Interpret nennen (oft deutlich unkritischer als Lyrics).
    • Wirkung beschreiben statt zitieren: Was löst der Song in der Figur aus? Welche Erinnerung? Welche Körperreaktion?
    • Eigene Zeilen schreiben, die wie ein Song klingen, aber keiner sind.
    • Oder: gemeinfreie Lieder als bewusster Stilkniff nutzen (wie oben).

    Kurz-Fazit

    Moderne Songtexte: oft Risiko ohne Lizenz, Zitatrecht nur bei echtem Zitatzweck.

    Gemeinfreie Texte: super Option, wenn du echte Zeilen brauchst. Schutzdauer-Regel: § 64 UrhG.

    Online-Auszüge erhöhen die Relevanz digitaler Nutzungsrechte (u.a. § 19a UrhG).

  • Testleser im Einsatz: Wie drei Stimmen aus meinem Manuskript einen besseren Roman machen

    Testleser im Einsatz: Wie drei Stimmen aus meinem Manuskript einen besseren Roman machen

    Wozu brauche ich Testleser?

    Mit dem Schreiben ist es ein bisschen wie mit dem Radiomachen.

    Du sitzt alleine in deinem Zimmer, formulierst Sätze, baust emotionale Gebilde und hoffst, dass irgendwo jemand sein wird, den es interessiert.

    Und spätestens beim Überarbeiten merke ich, dass ich nicht meine eigene Zielgruppe bin. Und selbst, wenn ich beim Schreiben „an den Leser“ denke, lese ich meine Geschichten nie so unbedarft und frisch wie jemand, der zum ersten Mal „Okay, das war´s dann wohl!“ liest.

    Zudem brauche ich Feedback um mein Tun selbst einordnen zu können. Sätze die für mich wie ein literarisches Feuerwerk sind, wirken für andere eher wie ein Teelicht. Dagegen werde ich vielleicht für Formulierungen gelobt, die ich einfach im Flow geschrieben habe, ohne viel nachzudenken.

    Testleser sind also mein Realitätscheck.

    Ist das glaubwürdig? Kommen die Gefühle an? Ist die Figur glaubwürdig?

    Meine Testleseteam

    Aktuell habe ich drei Testleserinnen. Hinzu kommt ein männlicher Testleser, der mir Feedback zu den ersten vier Kapiteln gegeben hat. (Wenn du Lust hast, als Testleser einzusteigen: melde dich gern, ich freue mich über Verstärkung.)

    Die studierte Fachfrau

    Eine meiner Testleserinnen hat Deutsch studiert. Ich kenne sie so gut, dass ich ihre Kritik nicht als Angriff höre, sondern als: Werkzeug auf den Tisch.
    Sie ist stark bei:

    • Sprache, Rhythmus, Klarheit
    • Logikfehlern und unsauberen Übergängen
    • Stellen, die “gut klingen”, aber beim Lesen stolpern lassen.

    Ihr Feedback fühlt sich manchmal an wie ein präzises Nachziehen von Schrauben: nicht spektakulär, aber danach klappert nichts mehr.

    Die zielgruppenrelevante Leseratte

    Die zweite Testleserin gehört direkt der Zielgruppe an und bezeichnet sich selbst als Leseratte. Sie zeigt mir, wie heutige Jugendliche ticken, und genau das ist Gold wert:

    • Wo wird es langweilig?
    • Was klingt altbacken, oder gewollt jugendlich?
    • Welche Figur nervt (und warum)?
    • Welche Szene wirkt “gemacht” statt “passiert”?

    Das ist der Blick, den man selbst am schwersten simulieren kann, weil man die eigene Geschichte ja schon kennt.

    Die Autorin mit dem Riecher für modernes Schreiben

    Die dritte Testleserin hat bereits selbst ein Buch veröffentlicht und dadurch ein gutes Gespür für aktuelle Lesegewohnheiten und Trends.

    Sie achtet besonders auf:

    • Tempo und Szenenlängen
    • Erwartungshaltungen heutiger Leser und Lektoren
    • typische “Hänger”, die man früher eher verziehen hat, heute aber schneller wegklickt

    Sie ist die Stimme, die mir manchmal sagt: „Das ist schön, aber zeig es, statt zu erklären.“

    Mein Feed-Backsystem

    Anfangs habe ich jede Kritik meiner Testleserinnen für die einzig wahre Meinung gehalten und sofort umgesetzt, bis ich gemerkt habe, dass ich damit am Ende Texte produziere, die dieser Testleserin gefallen, aber im schlechtesten Fall vielleicht nichtmehr mir. Daher wird jeder Einwand von mir wie folgt geprüft:  

    1. Essenziell oder Geschmackssache?
    2. Stehe ich als Autor dahinter?
    3. Wird es dadurch in meinen Augen besser?

    Ganz wichtig dabei: Ich lege nicht überall sofort Hand an und ändere gleichzeitig an mehreren Stellen Sonst verkommt der Text zum Flickenteppich mit guten Absichten.

    Wenn es menschelt: Zwischenfeedbacks, die mir wirklich helfen

    Zwischenfeedbacks, die mir wirklich helfen

    Am spannendsten sind für mich die spontanen Reaktionen zwischendurch – diese Sätze, die nicht „nett“ sein wollen, sondern zeigen, dass die Geschichte bei jemandem arbeitet. Ein paar O-Töne aus meiner aktuellen Testleser-Runde (natürlich anonym):

     „Kommt Lucy wieder?“

      „Ich hoffe, Nick und Miriam finden bald zusammen!“

      „Ich war froh, als diese aufmüpfige Lucy endlich wieder ausgestiegen ist.“

      „Miriam nervt – die soll Nick endlich mal sagen, was sie denkt!“

    Ich liebe diese Gegensätze. Sie zeigen mir erstens, dass Figuren nicht egal sind (Lucy polarisiert ganz offensichtlich), und zweitens, wo gerade Druck auf der Beziehungsschiene entsteht (Nick/Miriam). Wenn jemand ungeduldig wird, ist das für mich kein Befehl nach dem Motto „Mach schneller“, sondern ein Hinweis: Entweder muss die innere Logik klarer werden, oder ich muss die Spannung bewusster führen. Genau an solchen Stellen fängt für mich die eigentliche Überarbeitung an.

    Mein Fehler am Anfang: zu viele ungeschulte Testleser

    Als die erste Fassung von „Go Your Own Way“ fertig war, habe ich einen klassischen Anfängerfehler gemacht:
    Ich habe das Manuskript vielen Menschen gegeben, die mir nah stehen.

    Das Feedback war oft freundlich, aber… weich:
    „Ja, gefällt mir.“
    „Schön!“
    „Ist gut geschrieben.“

    Ich verstehe das gut. Wer will schon jemandem, den er mag, vor den Kopf stoßen?
    Nur: Für ein Manuskript ist “gefällt mir” leider nicht wirklich hilfreich.

    Klasse statt Masse (mein Learning)

    Ich habe daraus gelernt: Für echte Fortschritte brauche ich nicht viele Stimmen, sondern wenige, aber belastbare Rückmeldungen. Menschen, die:

    • ehrlich sind (auch wenns weh tut)
    • begründen können, warum etwas wirkt oder nicht
    • mir nicht nur sagen, dass etwas hakt, sondern wo und wie

    Seitdem fühlt sich Überarbeiten weniger nach Testballon an, sondern nach gezieltem Navigieren.

    Wenn du mitlesen willst

    Grundsätzlich suche ich gerne weitere Testleser, besonders wenn du:

    • YA/Coming-of-Age magst
    • Lust hast mir ein ehrliches Feedback zu geben (gern auch kritisch)
    • und Spaß daran hast, eine Geschichte beim Werden zu begleiten

    Wenn dich das interessiert: Schreib mir (Kontaktseite / Kommentar / Mail, wie du es handhabst).
    Ich melde mich dann mit Infos, Umfang und Vorgehen.

    Danke

    Zu guter Letzt: Danke an meine drei Testleserinnen – und an meinen bisherigen Testleser zu den ersten vier Kapiteln. Ihr seid so etwas wie meine Navigationssatelliten beim Schreiben: Ihr seht Dinge, die ich mit den Händen am Lenkrad übersehe. Mal ist es ein Loch im Asphalt, mal eine Bodenwelle die Tempo nimmt, mal ein Satz, der zwar gut klingt, aber keine Aussage hat. Ohne euch wäre die Überarbeitung deutlich mehr Fahren im Nebel. Danke, dass ihr Zeit, Konzentration und ehrliche Reaktionen investiert.

  • Werkstattbericht 1 · Schleifen, polieren, ausbessern · Go your own way ·01/2026

    Werkstattbericht 1 · Schleifen, polieren, ausbessern · Go your own way ·01/2026


    Kurzstand

    Im Moment befinde ich mich in der Phase, die sich weniger nach „Schreiben“ anfühlt und mehr nach Schreinerwerkstatt: Schleifen, Polieren, ausbessern: Ich überarbeite „Go Your Own Way“, um eine Version zu haben, die ich auf Anfrage an Verlage schicken kann, ohne noch hektisch an tausend Stellen drehen zu müssen.

    Woran ich gerade arbeite

    • Spannungsfluss & Tempo: Szenen so anordnen und zuschneiden, dass sie sich „wie aus einem Guss“ lesen.
    • Ton & Rhythmus: Sätze straffen, Wiederholungen raus, Gefühle nicht erklären, sondern zeigen.
    • Übergänge: Besonders zwischen Kapiteln, Dialogen und Ortswechseln soll das Ganze sauber „klicken“.

    Change-Log (seit dem letzten Update)

    • ✅ Die ersten 4 Kapitel (Leseprobe) sind diamantenklar geschliffen, wie ich sie haben will
    • ✅ Einige Nebenstränge der Handlung wurden gekürzt, um den Hauptplot zu stärken
    • 🔁 Ein weiteres Kapitel ist in Arbeit, um später auftauchende Figuren besser zu integrieren.

    Stand heute

    Das erste Drittel nähert sich der Endfassung, und das fühlt sich gut an, aber auch anspruchsvoll: In dieser Phase ist jede Änderung klein, aber entscheidend. Die Herausforderung ist gerade, nicht aus Perfektionismus wieder alles „aufzumachen“, was eigentlich schon trägt.

    Werkstatt-Notiz

    Am Mittwoch bekam ich ein Feedback von meiner 17-jährigen Testleserin, (ich habe 3 Testleserinnen, mehr darüber bald in einem sepaten Beitrag), das mir half aber auch etwas weh tat. Sie meinte: „Ich hab verstanden, dass Nick Musik mag, das muss nicht in jede Metapher und jeden Vergleich.“ Touché! Ich war wohl zu fleißig ;). Also nochmal alles durchsehen und die „Akkordsymbolik“ mit 240er Sandpapier bearbeiten.

    Satz der Woche: „Dranbleiben, auch wenn ich lieber kreativ arbeiten möchte!“

    Nächste Etappe

    1. 2/3 polieren.
    2. Auf Verlagssuche gehen

    Wenn du solche Einblicke magst: Ich poste in unregelmäßigen Abständen weitere Werkstattberichte.