Schlagwort: Schreibprozess

  • Werkstattbericht 2 (2026): Die Hände im Teig · When I Come Around

    Werkstattbericht 2 (2026): Die Hände im Teig · When I Come Around

    Kurzstand

    Draußen zeigt das Thermometer sommerliche Höchstwerte. Drinnen glüht die Tastatur. Nicht wegen der Hitze, sondern weil mich eine ganz bestimmte Testleserin gleichermaßen in- wie extrinsisch motiviert. Ihre Nachrichten enden meist mit den Worten: „Wie geht’s weiter?“ oder „Wann bekomme ich mehr?“

    Die Franzosen haben dafür eine schöne Redewendung: mettre la main à la pâte – wörtlich: die Hand in den Teig stecken. Gemeint ist, selbst anzupacken. Wir würden vermutlich sagen: Jetzt werden die Ärmel hochgekrempelt.

    Genau so fühlt es sich gerade an.

    Go Your Own Way ist inzwischen fertig geschrieben und wartet auf den nächsten Schritt Richtung Veröffentlichung.

    Für mich bedeutet das allerdings keinen Stillstand. Im Gegenteil: Während das erste Manuskript seinen Weg sucht, wächst bereits die Fortsetzung.

    When I Come Around hat inzwischen Kapitel 22 erreicht. Die erste Fassung nimmt immer klarere Formen an. Und ja: Die Tastatur glüht noch immer.

    Woran ich gerade arbeite:

    Aktuell schreibe ich Kapitel 22. Es ist Samstag am frühen Nachmittag in Travemünde. Ein Fahrzeug wird für die Unternehmungen des Tages beladen. Instrumente, Kabel, Taschen, Verstärker und jede Menge Gepäck wandern Stück für Stück aus der WG in den VW-Bus. Eigentlich nichts, was auf den ersten Blick nach einer besonders spannenden Szene klingt.

    Werkstatt-Notiz:

    Aus einer alltäglichen Situation eine lebendige Szene entstehen zu lassen. Denn während alle gemeinsam anpacken, kommen Gespräche in Gang, Figuren geraten aneinander, es wird gelacht, diskutiert und improvisiert. Fast unbemerkt wächst dabei das Gemeinschaftsgefühl. Nicht, weil es erzählt wird, sondern weil es sich zwischen den Figuren entwickelt.

    Interessanterweise ist in der Kapitelübersicht der Plan klar: „Packen für den Nachmittag“. Doch ähnlich, wie beim Plan Einkaufen zu gehen, fehlt dem Text hier noch Esprit. Dinge aus dem Haus tragen und verstauen ist notwendig, aber literarisch erstmal nicht spannend. Also braucht es Interaktion und vielleicht noch ein Thema, an dem sich die Figuren reiben können. Und siehe da, wenn die Figuren einfach mal sie selbst sein dürfen, entwickelt sich beim Schreiben plötzlich eine eigene Dynamik.

    Wenn der Chaot mit der organisierten Lehrertochter ein Auto belädt und dabei vom Social-Media-Nerd gefilmt wird, ist man beim Schreiben beinahe versucht, selbst das Popcorn herauszuholen.

    Nächste Etappe:

    Zunächst muss der Bus fertig beladen werden. Danach noch schnell umziehen und es geht für die Figuren ab an den Strand und für mich an die nächsten Kapitel. Es warten noch viele Begegnungen, Gespräche und Szenen darauf, geschrieben zu werden. Ich bin selbst gespannt, welche davon sich genau so entwickeln, wie ich sie geplant habe, und welche Figuren mich unterwegs wieder überraschen und welche Figuren unterwegs plötzlich ihren eigenen Weg gehen.

  • Testleser im Einsatz: Wie drei Stimmen aus meinem Manuskript einen besseren Roman machen

    Testleser im Einsatz: Wie drei Stimmen aus meinem Manuskript einen besseren Roman machen

    Wozu brauche ich Testleser?

    Mit dem Schreiben ist es ein bisschen wie mit dem Radiomachen.

    Du sitzt alleine in deinem Zimmer, formulierst Sätze, baust emotionale Gebilde und hoffst, dass irgendwo jemand sein wird, den es interessiert.

    Und spätestens beim Überarbeiten merke ich, dass ich nicht meine eigene Zielgruppe bin. Und selbst, wenn ich beim Schreiben „an den Leser“ denke, lese ich meine Geschichten nie so unbedarft und frisch wie jemand, der zum ersten Mal „Okay, das war´s dann wohl!“ liest.

    Zudem brauche ich Feedback um mein Tun selbst einordnen zu können. Sätze die für mich wie ein literarisches Feuerwerk sind, wirken für andere eher wie ein Teelicht. Dagegen werde ich vielleicht für Formulierungen gelobt, die ich einfach im Flow geschrieben habe, ohne viel nachzudenken.

    Testleser sind also mein Realitätscheck.

    Ist das glaubwürdig? Kommen die Gefühle an? Ist die Figur glaubwürdig?

    Meine Testleseteam

    Aktuell habe ich drei Testleserinnen. Hinzu kommt ein männlicher Testleser, der mir Feedback zu den ersten vier Kapiteln gegeben hat. (Wenn du Lust hast, als Testleser einzusteigen: melde dich gern, ich freue mich über Verstärkung.)

    Die studierte Fachfrau

    Eine meiner Testleserinnen hat Deutsch studiert. Ich kenne sie so gut, dass ich ihre Kritik nicht als Angriff höre, sondern als: Werkzeug auf den Tisch.
    Sie ist stark bei:

    • Sprache, Rhythmus, Klarheit
    • Logikfehlern und unsauberen Übergängen
    • Stellen, die “gut klingen”, aber beim Lesen stolpern lassen.

    Ihr Feedback fühlt sich manchmal an wie ein präzises Nachziehen von Schrauben: nicht spektakulär, aber danach klappert nichts mehr.

    Die zielgruppenrelevante Leseratte

    Die zweite Testleserin gehört direkt der Zielgruppe an und bezeichnet sich selbst als Leseratte. Sie zeigt mir, wie heutige Jugendliche ticken, und genau das ist Gold wert:

    • Wo wird es langweilig?
    • Was klingt altbacken, oder gewollt jugendlich?
    • Welche Figur nervt (und warum)?
    • Welche Szene wirkt “gemacht” statt “passiert”?

    Das ist der Blick, den man selbst am schwersten simulieren kann, weil man die eigene Geschichte ja schon kennt.

    Die Autorin mit dem Riecher für modernes Schreiben

    Die dritte Testleserin hat bereits selbst ein Buch veröffentlicht und dadurch ein gutes Gespür für aktuelle Lesegewohnheiten und Trends.

    Sie achtet besonders auf:

    • Tempo und Szenenlängen
    • Erwartungshaltungen heutiger Leser und Lektoren
    • typische “Hänger”, die man früher eher verziehen hat, heute aber schneller wegklickt

    Sie ist die Stimme, die mir manchmal sagt: „Das ist schön, aber zeig es, statt zu erklären.“

    Mein Feed-Backsystem

    Anfangs habe ich jede Kritik meiner Testleserinnen für die einzig wahre Meinung gehalten und sofort umgesetzt, bis ich gemerkt habe, dass ich damit am Ende Texte produziere, die dieser Testleserin gefallen, aber im schlechtesten Fall vielleicht nichtmehr mir. Daher wird jeder Einwand von mir wie folgt geprüft:  

    1. Essenziell oder Geschmackssache?
    2. Stehe ich als Autor dahinter?
    3. Wird es dadurch in meinen Augen besser?

    Ganz wichtig dabei: Ich lege nicht überall sofort Hand an und ändere gleichzeitig an mehreren Stellen Sonst verkommt der Text zum Flickenteppich mit guten Absichten.

    Wenn es menschelt: Zwischenfeedbacks, die mir wirklich helfen

    Zwischenfeedbacks, die mir wirklich helfen

    Am spannendsten sind für mich die spontanen Reaktionen zwischendurch – diese Sätze, die nicht „nett“ sein wollen, sondern zeigen, dass die Geschichte bei jemandem arbeitet. Ein paar O-Töne aus meiner aktuellen Testleser-Runde (natürlich anonym):

     „Kommt Lucy wieder?“

      „Ich hoffe, Nick und Miriam finden bald zusammen!“

      „Ich war froh, als diese aufmüpfige Lucy endlich wieder ausgestiegen ist.“

      „Miriam nervt – die soll Nick endlich mal sagen, was sie denkt!“

    Ich liebe diese Gegensätze. Sie zeigen mir erstens, dass Figuren nicht egal sind (Lucy polarisiert ganz offensichtlich), und zweitens, wo gerade Druck auf der Beziehungsschiene entsteht (Nick/Miriam). Wenn jemand ungeduldig wird, ist das für mich kein Befehl nach dem Motto „Mach schneller“, sondern ein Hinweis: Entweder muss die innere Logik klarer werden, oder ich muss die Spannung bewusster führen. Genau an solchen Stellen fängt für mich die eigentliche Überarbeitung an.

    Mein Fehler am Anfang: zu viele ungeschulte Testleser

    Als die erste Fassung von „Go Your Own Way“ fertig war, habe ich einen klassischen Anfängerfehler gemacht:
    Ich habe das Manuskript vielen Menschen gegeben, die mir nah stehen.

    Das Feedback war oft freundlich, aber… weich:
    „Ja, gefällt mir.“
    „Schön!“
    „Ist gut geschrieben.“

    Ich verstehe das gut. Wer will schon jemandem, den er mag, vor den Kopf stoßen?
    Nur: Für ein Manuskript ist “gefällt mir” leider nicht wirklich hilfreich.

    Klasse statt Masse (mein Learning)

    Ich habe daraus gelernt: Für echte Fortschritte brauche ich nicht viele Stimmen, sondern wenige, aber belastbare Rückmeldungen. Menschen, die:

    • ehrlich sind (auch wenns weh tut)
    • begründen können, warum etwas wirkt oder nicht
    • mir nicht nur sagen, dass etwas hakt, sondern wo und wie

    Seitdem fühlt sich Überarbeiten weniger nach Testballon an, sondern nach gezieltem Navigieren.

    Wenn du mitlesen willst

    Grundsätzlich suche ich gerne weitere Testleser, besonders wenn du:

    • YA/Coming-of-Age magst
    • Lust hast mir ein ehrliches Feedback zu geben (gern auch kritisch)
    • und Spaß daran hast, eine Geschichte beim Werden zu begleiten

    Wenn dich das interessiert: Schreib mir (Kontaktseite / Kommentar / Mail, wie du es handhabst).
    Ich melde mich dann mit Infos, Umfang und Vorgehen.

    Danke

    Zu guter Letzt: Danke an meine drei Testleserinnen – und an meinen bisherigen Testleser zu den ersten vier Kapiteln. Ihr seid so etwas wie meine Navigationssatelliten beim Schreiben: Ihr seht Dinge, die ich mit den Händen am Lenkrad übersehe. Mal ist es ein Loch im Asphalt, mal eine Bodenwelle die Tempo nimmt, mal ein Satz, der zwar gut klingt, aber keine Aussage hat. Ohne euch wäre die Überarbeitung deutlich mehr Fahren im Nebel. Danke, dass ihr Zeit, Konzentration und ehrliche Reaktionen investiert.

  • Wie ich Figuren wie Nick, Lucy & Co entwickle

    Wie ich Figuren wie Nick, Lucy & Co entwickle

    Figuren sind für mich das Herz jeder Geschichte. Orte, Musik, Stimmungen – all das kann noch so schön sein: Wenn die Menschen darin nicht lebendig wirken, bleibt der Roman am Ende flach.

    In meinen Büchern – gerade in der Reihe um Nick, Lucy & Co – sind die Figuren deshalb nie „zufällig“ da. Sie haben fast immer eine Geschichte, die weit über das hinausgeht, was im fertigen Text steht.


    Reale Vorbilder – aber keine Eins-zu-eins-Kopien

    Für nahezu alle meine Figuren gibt es reale Vorbilder. (In der Danksagung von Go Your Own Way erwähne ich das auch explizit.)

    Manchmal ist es:

    • das Aussehen,
    • manchmal eher Charakterzüge,
    • manchmal nur ein Beruf oder ein Hobby,
    • manchmal eine einzelne Geste oder eine typische Art zu reden.

    Aber: Schon bevor der eigentliche Schreibprozess beginnt, entwickeln diese Figuren in meinen Gedanken ein Eigenleben – und entfernen sich dabei oft weit von den Menschen, die mich ursprünglich inspiriert haben.

    Aus „der Kommilitone, der immer seine Gitarre dabeihatte“ wird vielleicht ein Schlagzeuger. Aus „der Freundin, die sich nie entschieden hat, was sie studieren soll“ wird eine hochfokussierte junge Frau, die alles durchplant – aber innerlich trotzdem genauso zweifelt.

    Die realen Vorbilder sind also eher Startpunkte als Schablonen. Sobald die Figuren im Roman angekommen sind, haben sie das Recht, sich anders zu verhalten als ihre „Originale“.


    Lebensläufe auf der Festplatte

    Damit dieses Eigenleben nicht in völliges Chaos ausartet, arbeite ich im Hintergrund ziemlich strukturiert.

    Zu nahezu allen Haupt- und Nebenfiguren gibt es bei mir einen Lebenslauf auf der Festplatte. Kein offizielles Bewerbungsdokument, sondern eher ein sehr ausführlicher Steckbrief, der z.B. enthält:

    • soziale Herkunft (Woher kommt die Person? Dorf? Stadt? Welche Milieus?),
    • Familie (Eltern, Geschwister, wichtige Bezugspersonen),
    • Hobbys und Interessen,
    • Erfahrungen und wichtige Erlebnisse,
    • kleine Anekdoten,
    • wie einzelne Figuren sich kennengelernt haben.

    Viele dieser Infos tauchen im Roman nie direkt auf. Aber sie sorgen dafür, dass ich die Figuren „von innen heraus“ verstehe.

    Wenn ich weiß, wie jemand aufgewachsen ist, wem er oder sie schon mal das Herz gebrochen hat, welches große Ziel im Hintergrund tickt – dann fällt es mir leichter zu entscheiden, wie diese Person in einer Szene reagiert: ob sie kontert, schweigt, ausweicht, lacht, übertreibt oder ehrlich wird.

    Außerdem hilft mir dieser Lebenslauf, auch nach Wochen oder Monaten noch genau zu wissen, wie ich die Figur ursprünglich konzipiert habe. Gerade bei längeren Projekten ist das Gold wert.


    Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – auch für mich

    Neben Text brauche ich noch etwas anderes, damit Figuren für mich wirklich „da“ sind: Bilder.

    Für alle wichtigen Figuren lasse ich mir Bilder erstellen – inzwischen meistens mithilfe von KI. Das läuft oft so:

    • Ich nehme die Beschreibung, die im Roman beim ersten Auftritt der Figur steht.
    • Diese Beschreibung lade ich bei einer Bild-KI hoch.
    • Ich bitte die KI, mir auf dieser Grundlage ein Porträt oder eine Szene mit der Person zu erzeugen.

    Das hat gleich mehrere Effekte:

    1. Check: Habe ich genug beschrieben?
      Wenn die KI mir ein Bild liefert, das so gar nicht zu meinem inneren Bild passt, frage ich mich:
      Habe ich im Text wirklich das erwähnt, was mir wichtig ist?
      Oder weiß ich zwar, dass die Figur Sommersprossen, abgewetzte Chucks und ein bestimmtes Lächeln hat – aber habe ich es den Leser:innen überhaupt mitgeteilt?
    2. Bessere Vorstellung im Schreiballtag
      Ein Bild hilft mir, eine Figur beim Schreiben „im Raum zu sehen“: Wie steht sie da? Wie sitzt sie? Welche Körperhaltung hat sie?
      Das sorgt dafür, dass Gestik und Mimik im Text stimmiger werden.
    3. Emotionale Nähe
      Wenn ich ein passendes Bild gefunden habe, fühlt sich die Figur für mich oft noch realer an. Ich sehe „Nick“ oder „Mike“ dann nicht mehr nur als Buchstabenfolge, sondern als jemanden, der mir auf Fotos und in Szenen begegnet.

    Die KI ersetzt dabei keine Fantasie – sie ist eher ein Spiegel: Sie zeigt mir, was ich bislang wirklich formuliert habe, und wo ich in meinem Kopf mehr weiß, als auf dem Papier steht.


    Wenn Figuren ihr Eigenleben entwickeln

    Spannend wird es immer dann, wenn Figuren anfangen, Dinge zu tun, die ich gar nicht geplant hatte.

    Vielleicht kennst du das Klischee vom Autor, der sagt: „Meine Figuren machen irgendwann, was sie wollen.“
    Klingt esoterisch – ist aber gar nicht so gemeint.

    Wenn ich eine Figur lange genug „füttere“ – mit Biografie, Bildern, typischen Reaktionen –, dann wird irgendwann klar, was sie in einer bestimmten Situation niemals tun würde. Oder was sie auf jeden Fall tun würde, auch wenn mir als Autor das Leben dadurch schwerer gemacht wird.

    • Vielleicht wollte ich, dass jemand im entscheidenden Moment cool bleibt – aber alles in mir schreit: „Nein, diese Person flippt hier aus!“
    • Oder ich hatte eine Romanze geplant, aber die Chemie zwischen zwei Figuren fühlt sich beim Schreiben einfach nicht stimmig an.

    Eine kleine Anekdote hierzu: Vor ein paar Tagen lief in meiner Küche das Radio und ich dachte mir: „Chris würde das Klaviersolo ganz anders spielen.“ Dann versuche ich, nicht gegen diese innere Logik anzuschreiben, sondern ihr zu folgen.
    Denn sobald ich anfange, Figuren nur noch wie Schachfiguren zu verschieben, merkt man das dem Text irgendwann an.


    Was das für Nick, Lucy & Co konkret bedeutet

    Nick, Lucy, Miriam, Jonas, Chris, Mike und all die anderen sind also Mischwesen:

    • ein Teil echte Menschen,
    • ein Teil Fiktion,
    • ein Teil „Was wäre, wenn…?“,
    • plus ein großer Teil Wirkung dessen, was beim Schreiben passiert.

    Vielleicht erkennst du dich irgendwann in einer Nebenfigur wieder – in einer Vorliebe für ein bestimmtes Getränk, einer Art zu sprechen, einer Haltung zur Welt. Dann ist das kein Zufall.

    Aber es bedeutet nicht, dass irgendjemand eins zu eins „abgebildet“ wird.
    Es sind immer neue Figuren, die sich in dieser Romanwelt bewegen, mit eigener Geschichte und eigener Entwicklung.


    Und für Leser:innen?

    Für dich als Leser:in heißt das:

    • Hinter jeder Figur steckt mehr, als auf den Seiten steht.
    • Manches davon wirst du beim Lesen spüren, ohne dass es direkt erklärt wird.
    • Und manches bleibt bewusst unsichtbar – aber es hilft mir, dass sich die Figuren anfühlen, als würden sie auch dann weiterexistieren, wenn das Kapitel zu Ende ist.

    Wenn du Lust hast zu sehen, wie sich das konkret anfühlt:
    Auf der Leseproben-Seite findest du eine Szene mit Nick und Miriam am Strand – zwei Figuren, die beide eine lange „unsichtbare“ Vorgeschichte auf meiner Festplatte haben.

    Vielleicht liest du sie ja mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass jede Figur ein kleines geheimes Dossier hat – und dass genau das sie lebendig macht.