

Folge 26
28/09/2026
Was von Flowerpower blieb, als die Blumen verwelkten
Die große Euphorie der Sechziger ist vorbei. Doch verschwinden mit Flowerpower auch die Ideen, die musikalischen Experimente und der Wunsch nach Freiheit? In dieser Flowerpowerhour stellen wir Songs der späten Sechziger ihren musikalischen Nachfahren gegenüber. Aus Psychedelia wird Progressive Rock, aus großen gesellschaftlichen Utopien werden persönlichere Töne und aus dem Experiment im Studio entstehen neue Freiheiten für die Rockmusik der Siebziger. Von den Beatles über Crosby, Stills & Nash und Neil Young bis zu Yes, Manfred Mann’s Earth Band und Queen: eine Stunde über das, was nach dem Aufbruch blieb.
01. Don McLean – American Pie 8:33
02. The Beatles – Strawberry Fields Forever 4:10
03. Yes – Roundabout 8:29
04. Crosby, Stills & Nash – Helplessly Hoping 2:38
05. Neil Young – After the Gold Rush 3:45
06. Bob Dylan – Quinn the Eskimo (The Mighty Quinn) 2:45
07. Manfred Mann’s Earth Band – Mighty Quinn 6:29
08 The Beatles – A Day in the Life 5:39
09. Queen – Bohemian Rhapsody 5:55
Déjà Vu

Crosby, Stills, Nash & Young
1970
Déjà Vu von Crosby, Stills, Nash & Young erschien 1970 und klingt wie ein musikalischer Übergang zwischen den Idealen der Sechziger und der Ernüchterung der neuen Dekade. Große Harmoniegesänge treffen auf persönliche Zweifel, politische Unruhe und leise Melancholie. Gerade deshalb passt das Album perfekt zu „Der Morgen danach“: Flowerpower ist vorbei, aber sein Echo klingt deutlich weiter.


Folge 25
21/09/2026
Weiterlesen: Open Session – Zeitreise nach 2022

Bob Dylan / Manfred Mann’s Earth Band