Beitragsbild "Great Britain"

Folge 7

18/05/2026

Die britische Antwort auf San Francisco

Swinging London in allen Farben

Während an der amerikanischen Westküste der Summer of Love blühte, entwickelte Großbritannien seine ganz eigene Spielart der Psychedelia. London wurde zum Experimentierfeld für neue Sounds, Farben und Ideen: The Beatles, Pink Floyd, The Who, Cream und viele andere verbanden britischen Pop mit Studiotricks, surrealen Texten und immer gewagteren Klangexperimenten. Diese Flowerpowerhour reist ins „Swinging London“ der späten 60er und zeigt, wie aus der amerikanischen Gegenkultur eine unverwechselbar britische psychedelische Welt entstand.

Trackliste

01 – Pink Floyd See Emily Play
02 – The Kinks Waterloo Sunset
03 – Traffic Hole in My Shoe
04 – Small Faces Green Circles
05 – The Who Amazing Journey
06 – The Rolling Stones Honky Tonk Women
07 – The Beatles Good Day Sunshine
08 – The Beatles Tomorrow Never Knows
09 – The Pretty Things Defecting Grey
10 – The Beatles Yellow Submarine
11 – Donovan Hurdy Gurdy Man
12 – Deep Purple Help
13 – Pink Floyd Arnold Layne
14 – Procol Harum A Whiter Shade of Pale

Platte der Woche

Revolver

Atmo - Revolver Beatles

The Beatles

1966

Mit „Revolver“ sprengten die Beatles 1966 endgültig die Grenzen der klassischen Popmusik. Zwischen psychedelischen Experimenten, indischen Klängen, Streichern, rückwärtslaufenden Tonbändern und überraschend hartem Gitarrensound entstand ein Album, das den Weg vom Beat der frühen Jahre in eine völlig neue Klangwelt markiert. Songs wie „Eleanor Rigby“, „Taxman“, „Here, There and Everywhere“ und das revolutionäre „Tomorrow Never Knows“ zeigen eine Band, die das Tonstudio zunehmend selbst als Instrument verstand. „Revolver“ ist damit nicht nur ein Meilenstein der Beatles, sondern eines der Alben, mit denen die psychedelische Ära des Rock überhaupt erst richtig Fahrt aufnahm.

Die Geschichte hinter dem Song
DGHDS - Beitragsbild Beatles - Yellow_Sbmarine

The Beatles

Ein gelbes U-Boot, Ringo Starr am Mikrofon und eine ausgelassene Mannschaft im Studio: „Yellow Submarine“ klingt zunächst wie ein herrlich simples Kinderlied. Doch hinter dem Beatles-Klassiker von 1966 steckt eine erstaunliche Studiogeschichte. Paul McCartney schrieb den Song bewusst so einfach, dass Kinder ihn mitsingen konnten, während im Studio mit Ketten, Glocken, Stimmen und allerlei Geräuschen eine ganze Unterwasserwelt entstand. Wie aus einer kleinen Melodie eines der bekanntesten Beatles-Lieder wurde und warum ausgerechnet Ringo das Kommando über das gelbe U-Boot bekam, erzählt die „Geschichte hinter dem Song“.