Manchmal reicht ein Wochenende, um etwas in Bewegung zu setzen, das man später Leben nennt.

„Go Your Own Way“ ist ein Coming-of-age-Roman über junge Menschen, die sich selbst treu bleiben wollen, obwohl das Leben gern an ihnen zerrt. Es geht um Freundschaft, Reibung, Aufbruch. Und um Musik, die nicht dekoriert, sondern trägt.

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1) Ton: Warm, direkt, mit Herzschlag

Der Ton ist nah dran: Gedanken, Impulse, kleine Beobachtungen, die plötzlich groß werden. Wärme ist dabei wichtig, aber ohne Zuckerstreusel. Wenn es knallt, dann knallt es. Wenn es still wird, darf es still bleiben.

Du kannst dir das so vorstellen: Es ist kein Roman, der von oben erklärt. Eher einer, der neben dir im Auto sitzt, aus dem Fenster schaut und dann sagt: „Genau so fühlt sich das gerade an.“


2) Setting: Ostsee statt Weltbühne

Die Geschichte ist in einer Welt verankert, die man anfassen kann: Straßen, Küste, Luft, die nach Salz und Aufbruch riecht. Keine überinszenierte Kulisse, sondern ein Ort, der wirkt, weil er real ist.

Die Ostsee ist nicht nur ein Hintergrund. Sie ist eine Art Gegenfigur: ruhig, offen, ehrlich. Genau das, was junge Menschen manchmal suchen, wenn sie sich selbst nicht ganz trauen.

Das Setting gibt dem Roman seine besondere Mischung:

  • Weite (Meer, Horizont, raus aus dem Kopf)
  • Nähe (Freundschaft, Enge, Blickkontakt, Streit)
  • Unterwegssein (nicht als Reisebericht, sondern als innerer Zustand)

3) Thema: Selbstbestimmung, Reibung, echte Freundschaft

Im Kern geht es um eine Frage, die viele kennen, aber selten laut aussprechen:

Wie bleibt man sich treu, ohne allein zu enden?

„Go Your Own Way“ erzählt von:

  • dem Wunsch, selbstbestimmt zu leben
  • der Angst, sich eines Tages nicht mehr im Spiegel zu erkennen
  • Freundschaft, die nicht nur gemütlich ist, sondern auch Kanten hat
  • Momenten, in denen man merkt: Das hier ist ein Kapitel, das mich verändert.

Das Buch ist nicht „Problemroman“ und nicht „Feelgood-Reise“. Eher eine Mischung aus Herz und Haltung: warm, aber mit Widerstand, wenn es nötig ist.


4) Musik: Nicht Deko, sondern Klebstoff

Musik ist im Roman ein echtes Element der Beziehungsebene. Nicht als Playlist zum Angeben, sondern als gemeinsame Sprache, wenn Worte zu früh, zu groß oder zu unsicher wären.

Manchmal ist ein Song kein Soundtrack, sondern eine Brücke: zwischen zwei Menschen, zwischen gestern und morgen, zwischen „ich weiß nicht, was ich fühle“ und „doch, ich weiß es“.

Wenn dich das interessiert: Ich sammle Figuren- und Szenenperspektiven auch separat.


Für wen ist „Go Your Own Way“?

Für dich, wenn du…

  • Coming-of-age magst, aber ohne Klischee-Glitzer
  • Geschichten über Freundschaft liebst, die ehrlich sind
  • Musik nicht nur hörst, sondern als Erinnerungsmaschine kennst
  • Lust auf Ostsee-Flair, Aufbruch und innere Reibung hast

Und wenn du einfach testen willst, ob der Ton passt: Leseprobe öffnen, zwei Seiten lesen, Bauchgefühl entscheiden.


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