1. Erstorientierungskurs im AnkER Zentrum Schweinfurt

Ab Mitte August war ich als erster Lehrkraft der Johanniter mit EOKs betreut. In der ersten Woche unterrichtete ich zeitweise 80 Kursteilnehmern (zusätzlich hatten einige Frauen ihre Kinder dabei) aus Nigeria, Mali, Elfenbeinküste, Algerien und Armenien. Trotzdem war die Lernatmosphäre erstaunlich gut. Eine Erfahrung die mich als gelernter Realschullehrer zum Nachdenken brachte.

Im Laufe der nächsten Wochen wuchs unser Team auf sieben Lehrkräfte an. Es wurden Vormittags- und Nachmittagskurse angeboten.

Mein Kurs lief bis Ende 2018. Die Ausstattung mit eigener Küche und die Nähe ins Schweinfurter Zentrum (der Unterricht fand auf dem Gelände der alten US-Kaserne statt) lockerte den Unterricht durch viele Exkursionen und Unterrichtsprojekte auf.

Im Modul Einkaufen besuchten wir den Schweinfurter Wochenmarkt. (Was ist Rosenkohl, Rettich, …) Die Marktfrauen zeigten sich interessiert, begeistert und sehr hilfsbereit. Außerdem konnten wir die Metzgerein Uehlein besuchen.

Das Modul „Alltag in Deutschland“ wurde mit gemeinsamen Kochen und Essen verbunden.

Als Abschluss besuchten wir den Wildpark an den Eichen

(Alle abgebildeten Personen gaben ihr mündliches Einverständnis zur Veröffentlichung der Bilder)

3. Erstorientierungskurs in Ochsenfurt

Im Mai 2018 folgte ein weiterer EOK mit Teilnehmern aus Afghanistan, Armenien, dem Iran, Nigeria und Somalia. Leider ließ die Anwesenheit immer mehr nach, sodass der Kurs im August frühzeitig auf Grund von zu geringeren Teilnehmerzahlen beendet werden musste.

2. Erstorientierungskurs in Ochsenfurt

Zum Jahresbeginn 2018 startete ein weiterer EOK in Ochsenfurt. Leider blieben meine Bemühungen, über die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe weitere Kurs-Mitglieder zu gewinnen erfolglos . So schrumpfte der Kurs auf 11 Teilnehmer aus Armenien, Aserbaijan, Eritrea, Äthopien, Somalia und der Ukraine.

Die behandelten Module waren:

  • Soziale Kontakte
  • Alltag in Deutschland
  • Einkaufen
  • Brauchtum & Sitten
  • Medizinische Versorgung & Gesundheit
  • Werte & Zusammenleben

Pünktlichkeit und zuverlässige Anwesenheit waren ein großes Problem. Als Höhepunkt kann die Exkursion ins Ochsenfurter Kino Casablanca (in den Film „Das etruskische Lächeln) gesehen werden.

1. Erstorientierungskurs in Ochsenfurt

Ab September 2017 gab ich Erstorientierungskurse in Ochsenfurt. Trscäger und Arbeitgeber war Die Johanniter (RV Unterfranken) Der 1. Kurs lief bis Ende Dezember und war gut besucht (15 – 20 Teilnehmer aus Afghanistan, Armenien, Nigeria, Russland und Syrien) . Die behandelten Module waren:

  • Alltag in Deutschland
  • Einkaufen
  • Brauchtum & Sitten
  • Arbeit
  • Medizinische Versorgung & Gesundheit
  • Werte & Zusammenleben

Im Rahmen des Kurses fanden Exkursionen auf den Ochsenfurter Adventsmarkt und in die Würzburger Residenz statt (siehe Fotos)

Referendariat an der Realschule Höchberg

Im September 2015 begann ich mit dem Referendariat an der Realschule in Höchberg. Leider wurden meine Erwartungen an den Lehrberuf dort auf eine harte Probe gestellt. Ich musste erkennen, dass es an staatlichen Regelschulen allzu oft nur darum geht, Schüler und Wissensgrundsätze zu verwalten. Mein Ansatz ist dagegen eine individuellere und nachhaltigere Entwicklung im Bereich Persönlichkeit und Bildung. Hierbei sollte es möglich sein, auf den Einzelnen mehr Bezug zu nehmen, ihn stärker zu fördern und zu fordern, um damit optimale schulische und ausbildungsbezogene Abschlüsse sicherzustellen.

Förderunterricht im Landschulheim Schloss Schwarzenberg

Von 2013 bis 2015 gab ich Förderunterricht im Fach Deutsch auf Schloss Schwarzenberg. Die Lerngruppen bestanden aus Schülern von Mittel- uhd Realschule sowie FOS-Schülern. Am Ende und kurz nach dem Studium zeigte sich hier bereits, dass ich einen Weg eingeschlagen hatte, der mir gefiel und auf dem ich junge Menschen in ihrer Entwicklung zur Seite stehen und Hilfestellung leisten konnte. Außerdem erkannte ich, dass die Inhalte des Studiums und des praktischen Deutschunterrichts oft weit auseinander gingen. Dass dies in genau der Bildungseinrichtung geschah, in der ich 15 Jahre zuvor selbst Schüler gewesen bin, half mir Zugang zu den Schülern zu bekommen.

Förderunterricht Deutsch im Internat Schloss Schwarzenberg. (Die Schüler gaben ihr mündliches Einverständnis zur Veröffentlichung der Aufnahme)