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„Mein“ Teleskop und das Zubehör

„Sag ma, die Fotos in deim Whatsapp-Status: Wie machst´n du die? Hast du´n Teleskop?“ Derartige Fragen werden des Öfteren auf Familienfeiern und Freundestreffen an mich gerichtet. Grund genug, einen Blick hinter die Kulissen zu werden.

Das Teleskop

Mein Schwiegeropa (der Großvater meiner Frau) übergab mir vor etwa einem Jahr sein Teleskop als Dauerleihgabe. Er hatte es sich irgendwann einmal gekauft, war dann aber mit den Ergebnissen nicht zufrieden (Ein häufiger Zustand bei Astroanfängern, wie man in Internetforen liest) und hatte es auf dem Dachboden stehen.

Wir werden aus dem Internet und in den Nachrichten immer wieder mit Aufnahmen von Hubble, NASA und Co. gefüttert. Mit diesen Aufnahmen können kleine Teleskope nicht im Ansatz mithalten. Aber Planetenmonde und Mondkrater (des Erdtrabanten) mit eigenem Auge zu sehen, ist mir allemal den Aufwand wert.

Daher steht auf meinem Dachbalkon ein Celestron AstroMaster 130 mit einer Brennweite von 650 mm.

Die Okulare (Vergrößerungsstufen)

Ich besitze 3 Okulare (die Dinger durch die man durchschaut) mit 20mm, 10mm und 3,6 mm. (Für die Experten: es handelt sich um Omegon Plössl Okulare mit 1,25 Zoll).

Da sich die Vergrößerung eines Teleskops aus Brennweite des Teleskops und des Okulars errechnet

Vergrößerung = (Brennweite des Teleskops) / (Brennweite des Okulars)

habe ich also Vergrößerungsmöglichkeiten von 65 facher, 32,5 facher und 180,5 facher Vergrößerung. Das ist cool, aber je mehr man vergrößert, desto mehr nehmen die Probleme zu. Wackeln, Unschärfe, und das Objekt wandert sehr schnell durch die Linse.

Webseiten und Apps zum Orientieren

Um mich am aktuellen Himmel zu orientieren und um zu sehen, was es heute überhaupt zu sehen gibt, verlasse ich mich auf die Webseite:

https://www.timeanddate.de/astronomie/nachthimmel/

und auf die App StarWalk2 (zu finden im App-Store)

Fotos machen

Objekte sehen und diese fotographieren sind zwei Paar Stiefel. Wie gesagt: Wir haben alle die tollen Aufnahmen der Profis (Nasa, Elon Musk & Co.) im Kopf. Ich habe ein I-phone, eine Sony-Kamera (die meine Frau ihrem Bruder abgekauft hat),ein wackeliges Stativ und oft zu viel Kaffee getrunken.

Aber es macht Spaß